Wer erlebt all diese Wahrnehmungen?
Bis jetzt haben wir erwähnt, dass alles, was wir wahrnehmen, in unserem Gehirn stattfindet und dass wir keine äußere Welt- oder materielle Objekte benötigen, damit diese Wahrnehmungen entstehen können. An diesem Punkt stellt sich jedoch eine wesentliche Frage:
Wie wir wissen, werden die elektrischen Impulse, die von den Zellen in unserem Auge kommen, in unserem Gehirn in Bilder umgewandelt. Das Gehirn interpretiert beispielsweise einige elektrische Impulse, die das Sehzentrum erreichen, als ein Feld voller Sonnenblumen. Es ist allerdings nicht das Auge, das sieht.
Folglich, wenn es nicht unsere Augen sind, die sehen, wer ist es dann?
Und wer ist es, der im Gehirn, das vollständig gegen Töne isoliert ist, die elektrischen Impulse als die Stimme seines engsten Freunds wahrnimmt, ohne ein Ohr zu benötigen, und der sich darüber freut, wenn er diese Stimme hört oder der sich danach sehnt, wenn er diese Stimme nicht hört?
Wer ist es, der innerhalb des Gehirns empfindet, dass er das Fell seiner Katze streichelt, ohne eine Hand, Finger oder Muskeln zu benötigen?
Und wer ist es, der Wahrnehmungen wie Hitze, Kälte, Festigkeit, und Entfernung im Gehirn empfindet?
Wer ist es, der die Gerüche der Zitronen, der Lavendelblumen, der Rosen, der Melonen, und der Orangen innerhalb des Gehirns empfindet, obwohl Gerüche niemals das Gehirn erreichen können?
Wir haben bis jetzt behandelt, dass alles, was wir wahrnehmen, innerhalb unseres Gehirns gebildet wird. Wer ist es dann, der diese Bilder, welche im Gehirn entstehen, wie auf einem Bildschirm betrachtet, und der sich über diese Bilder freuen kann, traurig sein kann, sich aufregen kann und neugierig sein kann? Wer ist für das Bewusstsein verantwortlich, das alles was es sieht und fühlt, interpretiert?
Wer ist die bewusste Wesenheit, die ihr ganzes Leben lang innerhalb des dunklen, stillen Schädels die ihr gezeigten Bilder betrachtet, die zum Denken fähig ist und Entscheidungen trifft?
Es ist offensichtlich, dass diese Wesenheit, welche alle diese Bilder wahrnimmt und das Bewusstsein hervorruft, nicht das Gehirn sein kann, das aus unbewussten Atomen besteht und aus Substanzen wie Wasser, Öl und Protein gebildet wird. Es muss ein Wesen jenseits des Gehirns geben. Daniel Dennet erwägt die oben genannte Frage in einem seiner Bücher, obwohl er ein Materialist ist, wie folgt:
Bis jetzt haben wir erwähnt, dass alles, was wir wahrnehmen, in unserem Gehirn stattfindet und dass wir keine äußere Welt- oder materielle Objekte benötigen, damit diese Wahrnehmungen entstehen können. An diesem Punkt stellt sich jedoch eine wesentliche Frage:
Wie wir wissen, werden die elektrischen Impulse, die von den Zellen in unserem Auge kommen, in unserem Gehirn in Bilder umgewandelt. Das Gehirn interpretiert beispielsweise einige elektrische Impulse, die das Sehzentrum erreichen, als ein Feld voller Sonnenblumen. Es ist allerdings nicht das Auge, das sieht.
Folglich, wenn es nicht unsere Augen sind, die sehen, wer ist es dann?
Und wer ist es, der im Gehirn, das vollständig gegen Töne isoliert ist, die elektrischen Impulse als die Stimme seines engsten Freunds wahrnimmt, ohne ein Ohr zu benötigen, und der sich darüber freut, wenn er diese Stimme hört oder der sich danach sehnt, wenn er diese Stimme nicht hört?
Wer ist es, der innerhalb des Gehirns empfindet, dass er das Fell seiner Katze streichelt, ohne eine Hand, Finger oder Muskeln zu benötigen?
Und wer ist es, der Wahrnehmungen wie Hitze, Kälte, Festigkeit, und Entfernung im Gehirn empfindet?
Wer ist es, der die Gerüche der Zitronen, der Lavendelblumen, der Rosen, der Melonen, und der Orangen innerhalb des Gehirns empfindet, obwohl Gerüche niemals das Gehirn erreichen können?
Wir haben bis jetzt behandelt, dass alles, was wir wahrnehmen, innerhalb unseres Gehirns gebildet wird. Wer ist es dann, der diese Bilder, welche im Gehirn entstehen, wie auf einem Bildschirm betrachtet, und der sich über diese Bilder freuen kann, traurig sein kann, sich aufregen kann und neugierig sein kann? Wer ist für das Bewusstsein verantwortlich, das alles was es sieht und fühlt, interpretiert?
Wer ist die bewusste Wesenheit, die ihr ganzes Leben lang innerhalb des dunklen, stillen Schädels die ihr gezeigten Bilder betrachtet, die zum Denken fähig ist und Entscheidungen trifft?
Es ist offensichtlich, dass diese Wesenheit, welche alle diese Bilder wahrnimmt und das Bewusstsein hervorruft, nicht das Gehirn sein kann, das aus unbewussten Atomen besteht und aus Substanzen wie Wasser, Öl und Protein gebildet wird. Es muss ein Wesen jenseits des Gehirns geben. Daniel Dennet erwägt die oben genannte Frage in einem seiner Bücher, obwohl er ein Materialist ist, wie folgt:
Wie können meine bewussten Gedanken und besonders die Freude, die ich am Sonnenlicht, an Vivaldi und an sich schwach bewegenden Zweigen finde, physikalische Vorgänge sein, die in meinem Gehirn entstehen? Wie könnte irgendeine Kombination elektrochemischer Vorgänge sich in meinem Gehirn zu den hunderten im Einklang mit der herrlichen Musik sich wiegenden Zweigen zusammenaddieren? Wie kann irgendein Informati-onsverarbeitungsprozess in meinem Gehirn die feine Wärme des Sonnenlichts sein, das ich empfinde? Wie kann sogar ein Vorgang in meinem Gehirn das gedankliche Bild einer anderen Informationsverar-beitung in meinem Gehirn sein? Dies scheint unmöglich. Es scheint, als ob die Ereignisse, die meine bewussten Gedanken und Erfahrungen sind, nicht die Vorgänge des Gehirns sein können, aber es muss etwas anderes sein, etwas, was durch Ereignisse im Gehirn verursacht oder hergestellt wurde, kein Zweifel, aber zusätzlich etwas, das aus etwas anderem besteht und an einem andern Ort existiert. Nun, warum eigentlich nicht? 25
IN DER ABSOLUTEN STILLE IHRES GEHIRNS IST ES IHRE SEELE, DIE EINERMenschen in einem Saal, die einem Redner aufmerksam zuhören, könnten denken, die Worte denen sie zuhören, kämen aus dem Mund des Redners und der Redner hält seinen Vortrag in der festen Überzeugung, dass das Publikum ihn hören kann. Jedoch ist die Wirklichkeit vollständig anders und ein außerordentliches Wunder findet statt, ein Wunder, das keiner der Anwesenden bemerkt.
KONFERENZ ZUHÖRT
In Wirklichkeit hält der Redner den Vortrag nur in der Einbildung seines Gehirns, während die Zuhörer dem Vortrag wiederum nur in der Einbil-dung ihrer Gehirne zuhören. In der Tat erleben alle Menschen im Saal, die überzeugt sind, dass sie tatsächlich in diesem Saal sitzen, all diese Ereignisse nur in ihrem Gehirn, und es gibt ein Wesen im Gehirn jeder Einzelperson im Saal, welches die elektrischen Ströme als die Stimme des Redners hört, und dieses Wesen benötigt keine Ohren.
Dieses Wesen erfährt alles so realistisch, dass die Menschen nicht begreifen können, dass sie nicht den tatsächlichen Ton wahrnehmen. Dieses Wesen, das von Allah durch Seine einzigartige Schöpfung erschaffen wurde, ist die SEELE. Trotz der tiefen Stille innerhalb des Gehirns hört die Seele alles vollkommen und klar, genau dem Original entsprechend.
R. L. Gregory bezieht sich auf diesen generellen Irrtum in bezug auf die Wahrnehmung von Bildern im Gehirn folgendermaßen:
Man sollte nicht der Versuchung anheim fallen zu behaupten, dass die Augen im Gehirn Bilder hervorrufen. Ein “Bild im Gehirn” würde eine Art inneres Auge erforderlich machen um das Bild zu sehen – doch um das Bild dieses Auges sehen zu können, würde man ein weiteres Auge benötigen, und so müsste es weiter gehen in einer endlosen Folge von Augen und Bildern. Doch das ist absurd.26
Dies ist der entscheidende Punkt, der die Materialisten, die nichts anderem als der Materie einen Realitätsanspruch zugestehen, in ein Dilemma stürzt. Wer ist es, dem das sehende “innere Auge” gehört und der wahrnimmt, was es sieht und darauf reagiert?
Karl Pribram beschreibt die Suche der Wissenschaft und der Philosophie nach der Identität des Wahrnehmenden:
Seit der griechischen Antike grübeln die Philosophen über “den Geist in der Maschine”, “den kleinen Menschen im Menschen” usw. Wo ist das Ich die Entität die das Gehirn benutzt? Wer ist es, der den Akt des Wissens vollzieht? Oder, wie der Heilige Franziskus von Assisi sagte: “Wir halten Ausschau nach dem, was Ausschau hält.” 27
Obgleich viele Menschen sich dieser Wirklichkeit annähern, wenn sie die Frage beantworten, “wer die Wesenheit ist, die sieht”, zögern sie, all ihre Implikationen zu akzeptieren. Wie in den oben erwähnten Beispielen dargelegt wurde, hat man für die Wesenheit, die unsere Persönlichkeit bildet, die Begriffe “der kleine Mensch”, “Geist in der Maschine”, “Wesen, das das Gehirn benutzt” und “inneres Auge” verwendet. All diese Bezeichnungen sind verwendet worden, um eine bewusste Existenz jenseits des Gehirns zu definieren. Aber die Menschen, die diese Begriffe verwendeten, konnten wegen ihrer materialistischen Ansichten die wahre Natur dessen, der tatsächlich das Sehende, das Hörende ist, nicht erkennen.
Die einzige Quelle, die diese Frage beantwortet, ist die Religion. Im Quran gibt Allah an, dass Er den Menschen zuerst erschaffen und ihm dann von Seinem Geist eingehaucht hat:
Karl Pribram beschreibt die Suche der Wissenschaft und der Philosophie nach der Identität des Wahrnehmenden:
Seit der griechischen Antike grübeln die Philosophen über “den Geist in der Maschine”, “den kleinen Menschen im Menschen” usw. Wo ist das Ich die Entität die das Gehirn benutzt? Wer ist es, der den Akt des Wissens vollzieht? Oder, wie der Heilige Franziskus von Assisi sagte: “Wir halten Ausschau nach dem, was Ausschau hält.” 27
Obgleich viele Menschen sich dieser Wirklichkeit annähern, wenn sie die Frage beantworten, “wer die Wesenheit ist, die sieht”, zögern sie, all ihre Implikationen zu akzeptieren. Wie in den oben erwähnten Beispielen dargelegt wurde, hat man für die Wesenheit, die unsere Persönlichkeit bildet, die Begriffe “der kleine Mensch”, “Geist in der Maschine”, “Wesen, das das Gehirn benutzt” und “inneres Auge” verwendet. All diese Bezeichnungen sind verwendet worden, um eine bewusste Existenz jenseits des Gehirns zu definieren. Aber die Menschen, die diese Begriffe verwendeten, konnten wegen ihrer materialistischen Ansichten die wahre Natur dessen, der tatsächlich das Sehende, das Hörende ist, nicht erkennen.
Die einzige Quelle, die diese Frage beantwortet, ist die Religion. Im Quran gibt Allah an, dass Er den Menschen zuerst erschaffen und ihm dann von Seinem Geist eingehaucht hat:
Und als dein Herr zu den Engeln sprach: “Seht, Ich erschaffe einen Menschen aus trockenem Lehm, aus formbarem Schlamm. Und wenn Ich ihn gebildet und ihm von meinem Geist eingehaucht habe, dann werft euch vor ihm nieder!” (Sure 15:28-29 – Al-Hidschr)Dann formte Er ihn und blies von Seinem Geist in ihn. Und Er gab euch Gehör, Gesicht, Gefühl und Verstand. Wenig Dank erweist ihr Ihm! (Sure 32:9 – al-Sadschda)
Das heißt, der Mensch hat außer seinem Körper noch eine andere Existenz. Diese Existenz, welche die Bilder innerhalb des Gehirns “sieht”, alle Töne innerhalb seines Gehirns “hört”, sich ihrer eigenen Existenz bewusst ist und sagt “Ich bin ich”, ist die Seele, die Allah in den Menschen geblasen hat.
Jeder vernünftige und gewissenhafte Mensch wird sofort begreifen, dass die Wesenheit, die jedes Ereignis während seines ganzen Lebens auf dem Bildschirm innerhalb seines Gehirns betrachtet, seine Seele ist. Jeder Mensch hat eine Seele, die sehen, hören und denken kann, ohne Augen, Ohren oder ein Gehirn zu benötigen.
Die materialistische Weltanschauung, welche behauptet, dass Materie die einzige absolute Existenz ist und annimmt, dass das menschliche Bewusstsein nur ein Ergebnis der chemischen Reaktionen im Gehirn ist, befindet sich in einer Sackgasse in bezug auf dieses Thema. Um dies sehen zu können, wird es sehr lehrreich sein, einem Materialisten die folgenden Fragen zu stellen:
Jeder vernünftige und gewissenhafte Mensch wird sofort begreifen, dass die Wesenheit, die jedes Ereignis während seines ganzen Lebens auf dem Bildschirm innerhalb seines Gehirns betrachtet, seine Seele ist. Jeder Mensch hat eine Seele, die sehen, hören und denken kann, ohne Augen, Ohren oder ein Gehirn zu benötigen.
Die materialistische Weltanschauung, welche behauptet, dass Materie die einzige absolute Existenz ist und annimmt, dass das menschliche Bewusstsein nur ein Ergebnis der chemischen Reaktionen im Gehirn ist, befindet sich in einer Sackgasse in bezug auf dieses Thema. Um dies sehen zu können, wird es sehr lehrreich sein, einem Materialisten die folgenden Fragen zu stellen:
Î Das Bild entsteht in unserem Gehirn, aber wer betrachtet dieses Bild in unserem Gehirn?Î Versuchen Sie, sich Ihren Nachbarn vorzustellen, der im unteren Stock wohnt und in diesem Moment nicht bei Ihnen ist. Wer ist es, der diese Person in Ihrem Gehirn mit allen Einzelheiten bis zu den Details ihrer Kleidung, Falten in seinem Gesicht, bis zu seinem weißen Haar, zum Klang seiner Stimme, zu seiner Redeweise usw. so klar sehen kann?
KANN IN EINEM STÜCK FLEISCH EIN BILD MIT SOLCHER QUALITÄT ENTSTEHEN?
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Wer lässt unserer Seelen diese Bilder zu betrachten?
An diesem Punkt gibt es eine andere Frage, die gestellt werden sollte: Unsere Seele betrachtet die Bilder in unserem Gehirn. Aber wer ruft diese Bilder hervor? Kann das Gehirn selbst ein helles, buntes, leuchtendes, schattenhaftes Bild erzeugen und in einem winzigen Areal aus elektrischen Impulsen eine riesengroße Welt entstehen lassen? Das Gehirn ist nichts anderes als ein nasses, weiches, gekrümmtes Stück Fleisch. Könnte ein einfaches Stück Fleisch wie dieses ein Bild ohne irgendein Bildrauschen schaffen, das klarer ist als Bilder, die von einem Fernsehgerät mit der neuesten Technologie zur Verfügung gestellt werden? Kann ein Bild solcher hoher Qualität innerhalb eines Stücks Fleisch gebildet werden? Kann dieses nasse Stück Fleisch einen noch hochwertigeren Stereoton als ein Hi-Fi Gerät mit der besten Technologie ohne irgendwelche Störgeräusche bilden? Selbstverständlich ist es unmöglich, dass ein Fleischstück mit einem Gewicht von 1.5 Kilogramm wie das Gehirn solch vollkommene Wahrnehmungen bilden kann.
An diesem Punkt gelangen wir zu einer anderen Wahrheit. Da alles, was wir um uns herum sehen, auch unser Körper, unsere Hände, Arme und Gesichter, die uns gehören, Schattenwesen sind, dann ist auch unser Gehirn ein Schattenwesen. Dann allerdings können wir nicht sagen, dass das Gehirn, das selbst nur eine visuelle Wahrnehmung ist, diese visuellen Wahrnehmun-gen bildet.
Bertrand Russell weist auf diese Wahrheit in seiner Arbeit “Das ABC der Relativität” hin:
Selbstverständlich muss, wenn Materie im Allgemeinen als Gruppierung von Ereignissen interpretiert werden soll, dies auch für das Auge, den optischen Nerv und das Gehirn gelten.28
Der berühmte Philosoph Bergson, der diese Tatsache erkennt, sagt in seinem Buch Materie und Gedächtnis, dass ”die Welt aus Bildern besteht, diese Bilder nur in unserem Bewusstsein existieren, und das Gehirn selbst eins dieser Bilder ist.” 29
Wer ist es also, der diese Bilder in ihrer ganzen Wirklichkeit und Klarheit unserer Seele zeigt, und uns ein Leben mit all diesen Wahrnehmungen und ohne irgendwelche Unterbrechungen führen lässt?
Der, der unserer Seele alle Bilder zeigt, der sie alle Töne hören lässt, der alle Geschmäcke und Gerüche zu unserem Vergnügen erschaffen hat, ist Allah, der Herr und Schöpfer aller Welten.
Eines der größten Dilemmata des Materialismus: Das menschliche Bewusstsein
Materialistische Philosophie kann die Quelle des menschlichen Bewusstseins, die qualitativen Eigenschaften, welche zur menschlichen Seele gehören, nicht erklären. Gemäß der materialistischen Philosophie glaubt man nur an die Existenz der Materie. Bewusstsein, Denkvermögen, Entscheidungs-prozesse, Glücklichkeit, Aufregung, Sehnsucht, Genuss und Urteilsvermögen, die zur menschlichen Seele gehören, können mit keinem materialistischen Konzept erklärt werden. Die Materialisten übergehen dieses Thema, indem sie sagen, dass “menschliches Bewusstsein nur das Ergebnis von Hirnfunktionen ist”. Ein materialistischer Wissenschaftler, Francis Crick fasst diesen materialistischen Anspruch folgendermaßen zusammen:
Ihre Freuden und Ihre Sorgen, Ihre Erinnerungen und Ihr Ehrgeiz, Ihr Gefühl der persönlichen Identität und Ihr freier Wille sind eigentlich nichts anderes als Bewegungen vieler Nervenzellen und ihrer verbundenen Moleküle.30
Diese Behauptung kann weder wissenschaftlich noch logisch verteidigt werden. Vorurteile verführen die Materialisten, solche Erklärungen hinsichtlich der Eigenschaften der menschlichen Seele abzugeben. Um die Tatsache nicht zugeben zu müssen, dass es Wesen jenseits der materiellen Welt gibt, versuchen sie, menschliche Intelligenz auf Materie zurückzuführen, und sie stellen Behauptungen auf, die keine Beziehung zu Intelligenz oder Logik haben.
Der Wissenschaftsautor John Horgan gesteht wie folgt ein, dass die Behauptung von Francis Crick unannehmbar ist, obgleich er der Anhänger der in Rede stehenden materialistischen Schule namens “Reduktionismus” ist:
Der Wissenschaftsautor John Horgan gesteht wie folgt ein, dass die Behauptung von Francis Crick unannehmbar ist, obgleich er der Anhänger der in Rede stehenden materialistischen Schule namens “Reduktionismus” ist:
In gewisser Hinsicht hat Crick Recht. Wir sind nichts anderes als ein Packen von Neuronen. Gleichzeitig ist die Neurologie bis jetzt ungewöhnlich unbefriedigend gewesen. Den Verstand mit Neuronen zu erklären hat uns nicht mehr Verständnis oder Nutzen gebracht, als den Verstand mit Quarks und Elektronen zu erklären. Es gibt viele alternative reduktionistische Ansätze. Wir sind nichts anderes als ein Packen idiosynkratischer Gene. Wir sind nichts anderes als Anpassungen, die durch natürliche Auswahl Form und Gestalt gewinnen. Wir sind nichts anderes eine Ansammlung von rechnenden Maschinen die für unterschiedliche Aufgaben vorgesehen sind. Wir sind nichts anderes als Haufen sexueller Neurosen. Diese Verkündigungen sind wie Francis Cricks Behauptung verteidigungsfähig, jedoch sind sie alle unzulänglich.31
Selbstverständlich sind diese Erklärungen alle unzureichend und sie sind definitiv nicht logisch. Selbst die fanatischsten Materialisten wissen das. So ist es denn nicht überraschend, dass Thomas Huxley, der vorderste Fürsprecher von Darwin an, dass Bewusstsein nicht durch die Interaktion von Neuronen erklärt werden kann: ”Wie kann so etwas Außer-gewöhnliches wie das Bewusstsein als Folge gegenseitiger Einflüsse von Nervengewebe entstehen? Das ist genau so unerklärlich wie das Erscheinen des Geists, als Aladin seine Wunderlampe rieb.” 32
Von der Zeit Huxleys bis heute hat sich die Tatsache, dass das menschliche Bewusstsein durch Neuronen nicht erklärt werden kann, nicht geändert. Doch der Grund dafür ist nicht die Unzulänglichkeit der wissenschaftlichen Erfindungen hinsichtlich dieses Themas. Im Gegenteil wurden gegen Ende des 20. Jahrhunderts im Bereich der Neurologie viele Entdeckungen gemacht, und viele Rätsel der Wissenschaft wurden gelöst. Jedoch haben diese Entdeckungen gezeigt, dass menschliches Bewusstsein nicht auf Materie zurückgeführt werden kann und dass es notwendig ist, nach einer Wirklichkeit jenseits der Materie zu suchen. Einer der führenden darwinistisch – materialistischen Autoren in Deutschland, Hoimar von Ditfurth, bekennt auch die Tatsache, dass die üblichen wissenschaftlichen Methoden das menschliche Bewusstsein nicht beschreiben können:
| Es ist eine offensichtliche Tatsache, dass Nervenzellen niemandem Bewusstsein, Intelligenz, Denkfähigkeit, Sprache und Gefühle wie Liebe, Mitleid und Sehnsucht geben können. |
Mit unserer gegenwärtigen Forschung in der Naturgeschichte und mit der genetischen Entwicklung ist ganz offensichtlich geworden, dass wir nicht imstande sein werden, eine Antwort auf die Fragen zu geben, was das Bewusstsein, Geist, Intelligenz und Gefühle sind.Denn die Ebene des psychischen Bewusstseins ist die höchste, die die Evolution erreicht hat, zumindest in dieser Welt. Auch wenn wir andere Evolutionsstufen erkennen können, indem wir uns über sie erheben, wozu wir wieder unser Bewusstsein brauchen, können wir das Bewusstsein selbst nicht in ähnlicher Weise erkennen. Das liegt daran, das wir keine höhere Ebene als das Bewusstsein zur Verfügung haben.33
Der amerikanische Philosoph und Dr. der Mathematik, William A. Dembski, erklärt in seinem Artikel “Materie in Verstand Umwandeln”, dass die biochemische Funktion der Neuronen im menschlichen Gehirn inzwischen verstanden wurde und dass man weiß, welche geistigen Funktionen mit ihnen in Verbindung stehen, obgleich Eigenschaften wie Entschlusskraft, etwas wünschen oder logisches Denken nicht auf “Materie zurückgeführt werden können”. Dembski unterstreicht auch, dass man den Fehler des Reduktionismus begriffen habe:
… Erkenntnistheoretiker geben die Hoffnung, man könne das Bewusstsein von der unteren Ebene der Neurologie aus begreifen… Obwohl die Festlegung auf den Materialismus bestehen bleibt, ist die Hoffnung auf die Erklärung menschlicher Intelligenz von der der neuronalen Ebene aus, die für die Materialisten die logische Ebene darstellt, keine ernsthafte Überlegung.34
Es ist unmöglich, das Bewusstsein mit einem materialistischen Weltbild zu beschreiben, ungeachtet des wissenschaftlichen Fortschritts. Je mehr Details über das Gehirn gefunden werden, desto deutlicher wird, dass Verstand nicht auf Materie reduzierbar ist. Die Materialisten müssen ihre Vorurteile aufgeben, sorgfältig nachdenken und weiter forschen, wenn sie das Konzept des menschlichen Bewusstseins wirklich verstehen wollen. Denn es ist unmöglich, das Wesen des Bewusstseins durch die Materie zu definieren. Das Bewusstsein ist eine Funktion der Seele, die Allah den Menschen gegeben hat.
Fragen an die Materialisten
Es ist völlig unlogisch, zu behaupten, dass Gedanken, Urteilsvermögen, Entscheidungskraft und Gefühle wie Glücklichkeit, Aufregung und Enttäuschung die Resultate der Interaktion von Neuronen im Gehirn eines Menschen sind. Materialisten, die über dieses Thema gründlich nachdenken, wissen um diese Wahrheit. Der berühmte Materialist Karl Lashley gab gegen Ende seiner Karriere den folgenden Kommentar ab, obwohl er jahrelang die Idee verteidigt hatte, dass menschliches Bewusstsein auf Materie zurückgeführt werden könnte:
Ob die Beziehung zwischen Verstand und Körper als ein echtes metaphysisches Thema oder als eine systematisierte Täuschung betrachtet wird, ist es für den Psychologen (und für den Neurologen, wenn er sich mit menschlichen Problemen beschäftigt) immer ein Problem….Wie kann das Gehirn als ein physikalisch-chemisches System irgendetwas wahrnehmen oder wissen oder vortäuschen das es dies tut? 35
Lashley lenkte mit einer einzigen Frage die Aufmerksamkeit auf diesen Widerspruch. Jedoch gibt es viele andere Details, welche die Materialisten betrachten müssen. Die unten erwähnten Erklärungen sind nur einige der Punkte, welche die Sackgasse der materialistischen Sichtweise veranschaulichen, und über die man gewissenhaft nachdenken sollte:
Fragen an die Materialisten
Es ist völlig unlogisch, zu behaupten, dass Gedanken, Urteilsvermögen, Entscheidungskraft und Gefühle wie Glücklichkeit, Aufregung und Enttäuschung die Resultate der Interaktion von Neuronen im Gehirn eines Menschen sind. Materialisten, die über dieses Thema gründlich nachdenken, wissen um diese Wahrheit. Der berühmte Materialist Karl Lashley gab gegen Ende seiner Karriere den folgenden Kommentar ab, obwohl er jahrelang die Idee verteidigt hatte, dass menschliches Bewusstsein auf Materie zurückgeführt werden könnte:
Ob die Beziehung zwischen Verstand und Körper als ein echtes metaphysisches Thema oder als eine systematisierte Täuschung betrachtet wird, ist es für den Psychologen (und für den Neurologen, wenn er sich mit menschlichen Problemen beschäftigt) immer ein Problem….Wie kann das Gehirn als ein physikalisch-chemisches System irgendetwas wahrnehmen oder wissen oder vortäuschen das es dies tut? 35
Lashley lenkte mit einer einzigen Frage die Aufmerksamkeit auf diesen Widerspruch. Jedoch gibt es viele andere Details, welche die Materialisten betrachten müssen. Die unten erwähnten Erklärungen sind nur einige der Punkte, welche die Sackgasse der materialistischen Sichtweise veranschaulichen, und über die man gewissenhaft nachdenken sollte:
Î Zu behaupten, dass die Gedanken, Aufregungen und Gefühle Produkte von Neuronen sind, ist dasselbe, wie zu behaupten, dass sie die Produkte bewusstseinsloser Atome sind, aus denen die Neuronen bestehen, oder die Produkte subatomarer Teilchen wie der Quarks oder Elektronen.Î Bewusstseinslose Atome können das Gefühl des Glücks oder der Traurigkeit nicht wissen, und sie können an Musik, an Speisen, an einer Freundschaft oder an einer Plauderei mit einem Freund nie Freude finden.Î Bewusstseinslose Atome können keine Darwinisten oder Materialisten sein und sie können nicht zusammenkommen, um ein Buch zu schreiben.Î Bewusstseinslose Atome können sich nicht selbst oder die Nervenzellen die sie bilden, unter einem Elektronenmikroskop untersuchen, und sie können nicht forschen und durch ihre Forschung wissenschaftliche Lösungen erreichen.Î Was bedeutet die Erklärung “Das Bewusstsein ist in den Neuronen unseres Gehirns”? Neuronen bestehen genau wie andere Zellen aus der Zellmembran, Mitochondrien, DNS und Ribosomen. Wo liegt das Bewusstsein in diesen Organellen entsprechend der materialistischen Auffassung? Wenn Materialisten annehmen, dass das Bewusstsein ein Resultat der chemischen Reaktionen zwischen den Neuronen und der elektrischen Impulse ist, irren sie sich, weil sie uns kein einziges Beispiel einer “chemischen Reaktion mit Bewusstsein” zeigen können. Sie können uns auch keine elektrische Welle zeigen, die auf einem bestimmten Spannungsniveau zu “Denken” beginnt.
Wenn die Materialisten über diese Themen sorgfältig nachdenken, werden sie begreifen, dass alle Menschen, sie selbst eingeschlossen sich von Neuronengruppen oder Ansammlungen von Atomen unterscheiden. Der Gehirnspezialist Wolf Singer erkannte diese Tatsache an, obwohl er Materialist ist:
In dieser verwirrenden Materie des Universums gibt es “etwas”, das sich selbst wahrnehmen kann und sagt “Ich bin”. 36
Dieses “Etwas”, auf das der Wissenschaftler hinweist, ist tatsächlich die Seele, die Allah dem Menschen gegeben hat. Aufgrund dieser Seele ist der Mensch ein Wesen, das denken, sich freuen, sich aufregen, neue Gedanken hervorbringen, sich anderen Ideen widersetzen kann und das Konzepte wie Ehre, Respekt, Liebe, Freundschaft, Loyalität, Sicherheit und Ehrlichkeit kennt. Die Neuronen und Atome, aus denen die Neuronen bestehen, können nicht denken, keine Entscheidung treffen, keine philosophische Idee hervorbringen, und sie kennen das Gefühl der Liebe, des Mitleids und der Zuneigung nicht.
Materialisten glauben ohne alle Überlegung, dass ihre materialistischen Vorurteile den Anforderungen der Wissenschaft und der Vernunft entsprechen. Durch die unvernünftige Logik, mit der sie den Materialismus verteidigen, bringen sie sich selbst in eine Zwangslage und fügen sich damit großen Schaden zu. Ein Mensch, der sagt: “Unsere Gedanken sind das Produkt unserer Atome und Neuronen”, sie unterscheiden sich nicht von einem Menschen, der seine Träume für wirkliches Leben hält oder unglaubliche Geschichten erdichtet und dann selbst an sie glaubt.
Die Wahrheit ist die: Der Mensch ist ein Wesen, das eine Seele besitzt, die ihm von Allah gegeben wird und das mit dieser Seele denkt, spricht, sich freut, Entscheidungen trifft, Zivilisationen bildet und über Staaten herrscht.
25. Daniel C. Dennett, Consciousness Explained, Little, Brown and Company, NY 1991, S. 26-27
26. R. L. Gregory, Eye and Brain: The Psychology of Seeing, S. 9
27. Karl Pribram, David Bohm, Marilyn Ferguson, Fritjof Capra, Holografik Evren I (Holographisches Universum I), Kuraldýþý Verlag, Istanbul, 1996, S. 37
28. Bertrand Russell, ABC of Relativity, George Allen and Unwin, London, 1964, S. 160-161
29. George Politzer, Principes Fondamentaux de Philosophie, (Übersetzt aus dem Türkischen: Felsefenin Baþlangýç Ilkeleri, Istanbul, Sosyal Verlag, 1989), S. 196
30. John Horgan, The Undiscovered Mind: How the Human Brain Defies Replication, Medication, and Explanation, New York:Free Press, 1999, S. 258-259
31. John Horgan, The Undiscovered Mind: How the Human Brain Defies Replication, Medication, and Explanation, S. 258-259
32. John Horgan, The Undiscovered Mind: How the Human Brain Defies Replication, Medication, and Explanation, S. 229
33. Hoimar Von Ditfurth, The Spirit did not Fall from the Sky, Übersetzt aus dem Englischen, S. 13
34. William A. Dembski, Converting Matter into Mind, 1998, www.arn.org
35. William A. Dembski, Converting Matter into Mind, 1998, www.arn.org
36. Cumhuriyet Bilim Teknik Dergisi (Cumhuriyet Zeitschrift der Wissenschaft und Technologie), 7 Juli 2001, Nr. 746, S. 18; Der Spiegel, 1/2001
In dieser verwirrenden Materie des Universums gibt es “etwas”, das sich selbst wahrnehmen kann und sagt “Ich bin”. 36
Dieses “Etwas”, auf das der Wissenschaftler hinweist, ist tatsächlich die Seele, die Allah dem Menschen gegeben hat. Aufgrund dieser Seele ist der Mensch ein Wesen, das denken, sich freuen, sich aufregen, neue Gedanken hervorbringen, sich anderen Ideen widersetzen kann und das Konzepte wie Ehre, Respekt, Liebe, Freundschaft, Loyalität, Sicherheit und Ehrlichkeit kennt. Die Neuronen und Atome, aus denen die Neuronen bestehen, können nicht denken, keine Entscheidung treffen, keine philosophische Idee hervorbringen, und sie kennen das Gefühl der Liebe, des Mitleids und der Zuneigung nicht.
Materialisten glauben ohne alle Überlegung, dass ihre materialistischen Vorurteile den Anforderungen der Wissenschaft und der Vernunft entsprechen. Durch die unvernünftige Logik, mit der sie den Materialismus verteidigen, bringen sie sich selbst in eine Zwangslage und fügen sich damit großen Schaden zu. Ein Mensch, der sagt: “Unsere Gedanken sind das Produkt unserer Atome und Neuronen”, sie unterscheiden sich nicht von einem Menschen, der seine Träume für wirkliches Leben hält oder unglaubliche Geschichten erdichtet und dann selbst an sie glaubt.
Die Wahrheit ist die: Der Mensch ist ein Wesen, das eine Seele besitzt, die ihm von Allah gegeben wird und das mit dieser Seele denkt, spricht, sich freut, Entscheidungen trifft, Zivilisationen bildet und über Staaten herrscht.
25. Daniel C. Dennett, Consciousness Explained, Little, Brown and Company, NY 1991, S. 26-27
26. R. L. Gregory, Eye and Brain: The Psychology of Seeing, S. 9
27. Karl Pribram, David Bohm, Marilyn Ferguson, Fritjof Capra, Holografik Evren I (Holographisches Universum I), Kuraldýþý Verlag, Istanbul, 1996, S. 37
28. Bertrand Russell, ABC of Relativity, George Allen and Unwin, London, 1964, S. 160-161
29. George Politzer, Principes Fondamentaux de Philosophie, (Übersetzt aus dem Türkischen: Felsefenin Baþlangýç Ilkeleri, Istanbul, Sosyal Verlag, 1989), S. 196
30. John Horgan, The Undiscovered Mind: How the Human Brain Defies Replication, Medication, and Explanation, New York:Free Press, 1999, S. 258-259
31. John Horgan, The Undiscovered Mind: How the Human Brain Defies Replication, Medication, and Explanation, S. 258-259
32. John Horgan, The Undiscovered Mind: How the Human Brain Defies Replication, Medication, and Explanation, S. 229
33. Hoimar Von Ditfurth, The Spirit did not Fall from the Sky, Übersetzt aus dem Englischen, S. 13
34. William A. Dembski, Converting Matter into Mind, 1998, www.arn.org
35. William A. Dembski, Converting Matter into Mind, 1998, www.arn.org
36. Cumhuriyet Bilim Teknik Dergisi (Cumhuriyet Zeitschrift der Wissenschaft und Technologie), 7 Juli 2001, Nr. 746, S. 18; Der Spiegel, 1/2001
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